kirche-gettorf
  • Wir möchten Sie/Euch einladen,
    mit uns Gottesdienst zu feiern.

    Sonntag, 20.09.2020,
    10 Uhr,
    Gottesdienst mit Taufe,
    im Gottesdienstzelt im Pastoratsgarten I,
    Pastor Ströh

    Sonntag, 20.09.2020,
    18 Uhr,
    Abendgottesdienst,
    Kirche Zum Guten Hirten,
    Pastor Ströh


     

    Sonntag, 27.09.2020,
    17 Uhr,
    Punkt 5-Gottesdienst,
    im Gottesdienstzelt im Pastoratsgarten I,
    Pastor Boysen


     

    Unsere weiteren Termine  finden Sie hier: https://kirche-gettorf.de/kalender-digital/

     


  • Nähere Informationen zu unseren Konzerten in der KONZERTKIRCHE finden Sie unter:
    www.konzertkirche-gettorf.de



  • Wort zum Tag – Pastor Björn Ströh – 18.09.2020

    Keine Sorge!? Oder: Wie herrlich ist es Mensch zu sein!

    Quelle zum Bild: onlinestreet.de

    Klar, machen wir uns Sorgen! Über viele Dinge, die wir brauchen oder brauchen werden. Für uns und für andere. Das ist nicht falsch! Sorge hat etwas mit Fürsorge zu tun. Eine gute Vorbereitung kann eine Fürsorge für anderer bedeuten: Einkaufen, Rechnungen zahlen, Abholen und pünktlich sein.Leider machen wir uns manchmal aber auch Sorgen, die uns und anderen nicht guttun. Wenn ich heute aus Angst vor dem Morgen nicht mehr ruhig leben kann. Viele Sorgen entstehen durch das Vergleichen: Was hat Sie, Was hat er, was habe ich? Reicht das. Müsste ich nicht? Brauche ich nicht auch!?

    Der berühmte Sören Kierkegaard hat mal in Anlehnung an die Bibelstelle aus der Bergpredigt eine Fabel geschrieben, die das Leid, das wir alle kennen, das Vergleichen, uns schmunzelnd bissig vor Augen führt.

    „Gleichnis von der bekümmerten Wildtaube“ (frei und gekürzt nach SK)

    Es war einmal ein wildes Täubchen, das nistete im tiefen Wald, dort, wo zwischen schlanken, einsamen Bäumen das Staunen neben dem Schauderwohnt. Nicht weit entfernt, dort, wo Rauch vom Haus des Bauern aufsteigt,lebten zwei Haustauben, entfernte Verwandte von ihm.
    Eines Tages plauderten sie über das Wetter und den Lebensunterhalt. Die Wildtaube sagte: »Ich bin reich und unermesslich glücklich. An manchen Tagen finde ich viel Futter und an anderen wenig, aber ich habe immer etwas zu fressen. Bislang hatte ich noch nie Schwierigkeiten. Ich lass jedenTag seine Plage haben und komme so gut durch die Welt.«
    Die eine der beiden Haustauben plusterte sich auf und entgegnete mit einer sich auf Sie erklärten ihr, dass sie in Wirklichkeit arm sei, weil sie nichts besitze und in völliger Unsicherheit vom einen Tag zum nächsten lebe.
    Die eine von ihnen sagte: »Nein, wir halten das anders. Wir hingegen haben eine gesicherte Zukunft bei dem Bauern, bei dem wir leben. Zur Erntezeit hocken wir auf dem Dachfirst und sehen zu, wie der Bauer einen Getreidesack nach dem anderen zur Scheune karrt, und dann wissen wir, dass genügend Vorräte für lange Zeit bereitliegen.«
    Als die Wildtaube an diesem Abend in ihr Nest zurückkehrte, dachte sie zum ersten Mal, dass sie arm sei. Sie begann sich mit anderen Augen zu sehen, mit den Augen der anderen. Sie verglich ihr Leben mit dem ihrer Verwandten und dachte, dass es wunderbar sein müsse, einen gesichertenLebensunterhalt zu haben. Und sie bedauerte, ständig in Ungewissheit leben zu müssen.
    Von diesem Augenblick an begann sich die Wildtaube um ihren Unterhalt und die Zukunft zu sorgen. Indessen geschah keine wesentliche Veränderung in Bezug auf ihr Auskommen, sie fand jeden Tag ihre Nahrung wie vorher. Auch wenn sie keine wirkliche Not litt, hatte sie doch die Vorstellung von einer Not in der Zukunft bekommen, ihre Ruhe war dahin.
    Von da an wurde die Wildtaube bekümmert, ihr Gefieder verlor seinen Glanz und ihr Flug seine Leichtigkeit. Tagtäglich fand sie ihr Auskommen, ihr Appetit auf Futter war irgendwann gestillt, doch sie konnte nie genug bekommen, weil der »Hunger« nach Vorräten niemals nachließ … Sie musste immerzu an das denken, was sie nicht hatte, bis sie irgendwann von den reichen Tauben beneidet würde.

    Vielleicht lesen Sie jetzt das Wort aus der Bergpredigt ganz neu: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Mt 6, 25

    Herzliche Einladung zu einer Vertiefung am Sonntag in den Gottesdiensten in Gettorf und Schinkel.
    Ihr Pastor Björn Ströh


     

    Hygienekonzepte für die Kirchen der Kirchengemeinde Gettorf vom 16.09.2020

    Unter Berücksichtigung der geltenden Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein gelten folgende Hygienekonzepte:



     

    Quelle: Eckernförder Zeitung vom 11.09.2020

    Alle Termine und Planungen stehen unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens
    und der staatlichen Erlasse.